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desligarennen Ende Juli erstmals in Pro-

bebetrieb hatten.

Welche Projekte stehen noch an?

Momentan ist nichts konkretes geplant

außer einer Erweiterung des VIP-Berei-

ches, natürlich gibt es immer allgemeine

Verbesserungen im Stadion zu machen

und die laufende bauliche Betreuung

des Fahrsicherheitszentrums sicherzu-

stellen; vor kurzem haben wir dort z. B.

erst im Rahmen des Vollzugs der Ver-

sammlungsstättenverordnung eine Po-

lizeieinsatzzentrale installiert.

Wie oft sind Sie in der Arena?

Meistens 2-3 mal pro Woche, je nach-

dem, was ansteht, und so lange mir das

gesundheitlich noch möglich ist, denn

ich bin ja auch schon fast 75.

Nochmal zurück zur gemeinsamen

Geschichte mit dem ACL – plaudern

Sie doch für unsere Leser mal aus dem

Nähkästchen…. Frei nach dem Motto

„Was die Leute noch nicht wissen.“

Da gibt es natürlich schon Highlights

in so einer langen Zeit. Dazu gehört

zum Beispiel das Speedway-Mann-

schafts-Weltfinale 1978 mit Dänemark,

Polen, der damaligen Tschechoslowakei

und England. Dänemark wurde damals

erstmals mit Ole Olsen und Hans Niel-

sen Weltmeister. Damals haben wir be-

reits im Vorverkauf schon 9000 Karten

verkauft, alleine 3000 nach England,

obwohl sich die deutsche Mannschaft

nicht hatte qualifizieren können (wer

sich erinnert: Egon Müller war damals

beim Rennen in Sankt Petersburg nicht

angetreten, und das kostete der Mann-

schaft die Qualifikation). Schlussendlich

hatten wir 13800 Zuschauer im Stadi-

on. Weitere Highlights waren sicher die

zahlreichen Vergleichskämpfe, vor allem

mit englischen Mannschaften.

1982 hatte Christoph Betzl sein Ab-

schiedsrennen, im September. Im Ok-

tober standen die Landtagswahlen an.

Christoph kannte Ministerpräsident

Strauß privat sehr gut, und so war der

dann auch Ehrengast bei seinem Ab-

schiedsrennen. Ich erinnere mich gern

an die intensive Unterhaltung mit dem

Ministerpräsidenten und Altoberbürger-

meister Josef Deimer. Dabei fiel mir die

Wertschätzung von Strauß für Deimer

auf, da dieser kein Parteisoldat und Spei-

chellecker war.

Ein weiteres Highlight war 1990 das

Best Pairs Weltfinale mit über 9000 Zu-

schauern und der 1. Fernsehdirektüber-

tragung aus dem Stadion via Satellit

nach Skandinavien.

Man hat uns da auch das Stichwort

Speedway-Weltfinale 1989 in Mün-

chen gegeben ….

… ja, da war uns bange, weil im Vorver-

kauf 25.000 Karten weggingen, mit der

Tageskasse waren es dann schließlich

über 42.000 Besucher im Olympiastadi-

on in München.

Aber dies hat eine lange Vorgeschichte.

Angedacht war, das Finale in Landshut

zu halten. Für mich ein Unding und nicht

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