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scher Mannschaftsmeis-

ter wurde. In den Jahren

1974/1976/1978/1981

wurde ich Deutscher

Meister auf der Langbahn

sowie 1978 und 1982

sogar

Vize-Weltmeister.

1979 war ein besonderes

Jahr, da ich damals im Speed-

way-Weltfinale in Polen fuhr,

aber mit 0 Punkten total unter-

ging. Interessanterweise wurde ich

nur 8 Tage später Weltmeister auf der

Langbahn. Zu meiner Glanzzeit bin ich

damals maximal 15 Speedwayrennen

und ca. 20 Langbahnrennen pro Jahr

gefahren.

Besuchst Du heute noch Rennen, und

wenn ja, auf welchen Bahnen würden

Dich Deine Fans heute treffen?

Ich besuche nur noch wenige Rennen

im Jahr, und da versuche ich natürlich

in erster Linie, den Einladungen von

verschiedenen Veranstaltern gerecht zu

werden.

Nur als Zuschauer, oder noch immer ak-

tiv im Hintergrund?

Ich bin nur als ganz normaler Zuschauer

unterwegs.

Wie schätzt Du die Entwicklung des

deutschen Bahnsports im europäischen

Vergleich ein?

Auf der Langbahn fällt auf, dass beson-

ders die Holländer und die Franzosen

sehr schnell unterwegs sind. In Deutsch-

land kann

a u c h

der Titelgewinn von Erik Riss (meinen

Respekt und Glückwunsch) nicht darü-

ber hinweg täuschen, dass unsere Spitze

sehr dünn bestückt ist. So ist aller Vor-

aussicht nach 2017 nur noch Erik Riss

im GP für Deutschland am Start. Die

Tendenz der jungen Fahrer geht eindeu-

tig in Richtung Speedway.

Nach einer Miniliga im letzten Jahr ha-

ben sich doch wieder 6 Vereine bereiter-

klärt, an der Bundesliga teilzunehmen.

Daneben haben es die Verantwortli-

chen in Deutschland auch geschafft,

hochkarätige Rennen wie GP, SEC, SBP

nach Deutschland zu holen. War das

der Durchbruch, wieder Anschluß an die

derzeit führenden Speedwaynationen

Polen, Dänemark oder Schweden zu fin-

den?

Ich persönlich finde eine Bundesliga

ohne Paarsystem besser, das bringt

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