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Das Hinrennen in Brokstedt fand leider

erst nach Redaktionsschluß statt, so

dass wir hier kein Ergebnis veröffent-

lichen können. Nach dem grandiosen

Sieg aber, den die Landshuter Anfang

Juli aus Brokstedt mit heimgebracht

und damit schon eine Vorentscheidung

für den Finaleinzug erreicht hatten, ist

nicht davon auszugehen, dass sich die

Wikinger noch einmal so von den Devils

überrollen lassen werden. „Wer glaubt,

wir können diesen Kantersieg einfach so

wiederholen, hat sich schwer getäuscht.

An diesem Tag lief einfach alles für uns

und alles gegen Brokstedt. Wer aber die

Truppe um Sabrina Harms kennt, weiß

auch, dass sie sicherlich ihre Hausaufga-

ben gemacht haben. Das wird bestimmt

eine enge Kiste, bei der die Tagesform

entscheidet. Ein Ausfall kann da schon

die Entscheidung bringen“, so ein moti-

vierter Teamchef Jan Hertel. Wen die Wi-

kinger in letzter Minute noch als Trumpf

aus dem Ärmel zaubern werden, ist

natürlich noch unklar, doch die Stamm-

besetzung ist schon einmal nicht zu un-

terschätzen, hat sie doch die als leichte

Final-Favoriten gehandelten Nordsterne

aus Stralsund in die Knie gezwungen –

und im bisherigen Verlauf der Bundes-

ligasaison 2016 nur einmal verloren,

nämlich gegen die Devils. Als zentrale

Stützen der Mannschaft sind die auf den

B-Positionen antretenden Kai Hucken-

beck und Tobias Kroner zu nennen. Sie

haben insbesondere gegen Stralsund

stark gepunktet. Auf den C-Positionen

wird man wiederum auf Matten Kröger

und Lukas Fienhage setzen. Lukas Fien-

hage ist zusammen mit Sandro Wasser-

mann von den Devils die Überraschung

der Saison - er hat einen enormen

Sprung nach vorne gemacht, was er mit

seinem 2. Platz bei der U21 DM hinter

Michi Härtel deutlich unterstrichen hat.

Die A-Positionen waren bei den Wikin-

gern in jedem Rennen, abhängig von den

zeitgleich stattfindenden Ligarennen im

Ausland, wechselnd besetzt – zur Aus-

wahl hat Teammanagerin Sabrina Harms

die Skandinavier Joonas Kylmäkorpi,

Mikkel Bech, Fredrik Lindgren, aber auch

Przemyslav Pawlicki, Sebastian Ulamek

und Robert Miskowiak. Es besteht aber

durchaus auch die Möglichkeit, dass sie

uns mit einer kurzfristigen Neuverpflich-

tung überraschen wird. Bei den Devils ist

man wild entschlossen, die Meisterscha-

le wieder nach Bayern zu holen. „Zwei-

mal haben wir jetzt den anderen den

Vortritt gelassen, jetzt sind wir wieder an

der Reihe“, ist man sich im Vorstand und

in der Sportleitung einig. Und auch die

Fans wollen ihre Mannschaft um Martin

Smolinski, Michael Härtel, Erik und Mark

Riss, Stephan Katt, Sandro Wassermann

und Renat Gafurov sowie die für die lau-

fende Saison zusätzlich verpflichteten

Ausländer Leon Madsen, Tomasz Jedrze-

jak sowie Krystian Pieszczek und Andrej

Karpov wieder ganz oben sehen. Die

Vorzeichen stehen gut, hat doch auch

das bayerische Team nur eine einzige

Saisonniederlage hinnehmen müssen

und ist mit 18 Punkten Vorsprung Ta-

bellenerster vor den Wikingern.

Auf geht’s Devils, wir holen uns den

Pokal!

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